Konventionelle Fütterung bestraft

Der Aufsichtsrat der Arla hat vor gut einer Woche beschlossen, für Biobetriebe, die konventionelles Futter zukaufen, 3 Cent pro Kilogramm Milch weniger auszuzahlen. Dies schreibt das Onlineportal agrarheute.com.

Der Aufsichtsrat der Arla hat vor gut einer Woche beschlossen, für Biobetriebe, die konventionelles Futter zukaufen, 3 Cent pro Kilogramm Milch weniger auszuzahlen. Dies schreibt das Onlineportal agrarheute.com.

Als Grund gibt das Unternehmen an, die Milch nicht mehr als Bioware in Verkehr zu bringen, um das Vertrauen des Konsumenten nicht zu gefährden. Die Entscheidung, einen Preisabschlag vorzunehmen, beruhe auf Beratungen mit dem Arla-Biokomitee, das sich aus Landwirten zusammensetzt. Zudem wurden die Produktionskosten aufgrund der verschiedenen Futterpreise bewertet. Hierbei wurden jene Landwirte, die von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen, mit denen verglichen, die nur auf Biofutter setzen. Biobauern, die von der Regelung Gebrauch machten, haben tiefere Produktionskosten.

Arla teilte mit, dass die Preisdifferenzierung in den kommenden Monaten bei Bedarf an die Witterungseinflüsse sowie weitere Marktgegebenheiten angepasst wird. Bisher haben nur sehr wenige der knapp 1'000 Arla Bio-Mitglieder in den sieben europäischen Erzeugerländern einen Antrag für die Ausnahmeregelung gestellt.

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