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In der Schweizer Milchwirtschaft macht die Meldung die Runde, dass über die Festtage mangels Alternativen Milch direkt in die Biogasanlage geleitet werden musste, da die Milchbauerngenossenschaft Mooh von der Gesamtbranche nicht genügend Hilfe fand, um den Milchanfall zu bewältigen.
Mooh-Geschäftsführer René Schwager schreibt dazu auf Anfrage: «Ich kann bestätigen, dass die Verarbeitungskapazitäten für die schweizweit sehr hohen Milchmengen über die Festtage sehr knapp waren und auch weiterhin ungenügend sind.» Mooh unterstütze es sehr, wenn endlich national über alle Organisationen hinweg Massnahmen zur Reduktion der Milchmenge und zur Bereinigung der Marktsituation ergriffen würden.
Dies sei dringend nötig, um einen weiteren Milchpreiszerfall zu verhindern. Schwager weiter: «Bisher mussten wir glücklicherweise keine Vollmilch in der Biogasanlage entsorgen. Es ist aber so, dass aufgrund fehlender Kapazitäten Milchnebenprodukte wie Molke oder Magermilch Biogasanlagen zugeführt werden mussten.» Magermilch hat nur noch wenig Milchfett, aber die Milchproteine und der Milchzucker sind noch drin.
Doppelnutzung : Zuerst Molkebäder anbieten und dann in die Biogasanlage .Wieso gehen die Schweine leer aus ? Und die Kühe würden das sicher auch gerne saufen ! Kreislaufsystem.
Es hat nicht zu viel milch das ist schwindel, wenn wir zwischen 5 und 10 prozent mehr milch produziert wird gegenüber vorjahr und es angeblich nicht möglich ist es zu verarbeiten liegt die krux an einem anderen ort.
Es wirt auch mehr käse importiert für was verkehrte welt.
Diese aktionen könnten noch grössere hunde wecken als mann denkt oder ist das den bauern eigentlich scheissegal was da passiert?