«Manche sagen nicht die Wahrheit»

«Pralinés, Schoggistängeli, Tafeln: Hersteller importieren Tonnen von Milchpulver aus dem Ausland, um kostengünstig Schokolade herzustellen.

Derweil muss im Inland Milchpulver vernichtet werden, weil es zu viel davon gibt», schreibt die NZZ und hält fest, wie viel Vollmilchpulver die Schokoladenhersteller importieren: 2019 seien es rund 1000 Tonnen gewesen, fünf Jahre später bereits fast 5000 Tonnen. «Rechnet man die importierten Mengen an Milchpulver und Butter zusammen, entspricht das insgesamt 62 Millionen Kilogramm ausländischer Milch, die hierzulande verarbeitet werden. Damit stammte 2024 fast jedes sechste Kilo Milch, das hierzulande zu Schokolade verarbeitet wird, aus dem Ausland», so die NZZ.

In einem Folgeartikel zu diesem Thema stellt die NZZ nach einer Umfrage fest, dass fast alle Schokoladenhersteller abstreiten, ausländisches Milchpulver zu verwenden. Stefan Kohler, Geschäftsführer der Branchenorganisation Milch (BOM), wird dazu wie folgt zitiert: «Wenn man sich die Importzahlen anschaut, muss man davon ausgehen, dass manche nicht die Wahrheit sagen.»

Auch Stephan Hagenbuch, Direktor der Schweizer Milchproduzenten (SMP), nimmt gegenüber der NZZ Stellung: Sicher sei, dass Schokoladenhersteller in grosser Zahl Gesuche für den Veredelungsverkehr stellten. Er frage sich somit, wie das sein könne, wenn doch alle Hersteller angäben, «ausschliesslich» Schweizer Milch zu verwenden. «Da stimmt also irgendetwas nicht», sagt er. 

Kommentare (5)

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  • Haas Toni | 14.02.2026
    Eifach me cha i nimmerem vertroue! Politiker oder i viele Unternehmer.
  • Fūrst | 14.02.2026
    Alles Hösseler von den organisationen bis zur Politik dort mūsste mann einmal richtig aufräumen alles nur Geldverschlinger auf kosten der Bürger
  • Richner Silvia | 13.02.2026
    Ist wie immer ,,mein Name ist Hase ich weiss von nichts''.War letzthin auch zu lesen wieviel Tonnen Kuhhälften importiert wurden bez.freigegebenwurden.
  • Bucher Hans | 12.02.2026
    Es wäre Aufgabe der BOM besser hin zu schauen, wer Gesuche stellt und was nachher geschieht.
    Wacht endlich auf und macht eure Arbeit. Ihr werdet für euren Job schliesslich gut entlöhnt. Wenn Importe bewilligt werden, weiss man ja schliesslich wer die Gesuche gestellt hat!!!
    • Nef Daniela | 15.02.2026
      Ja,jetzt bezahlen wir Bauern dann keine Abgaben mehr für die BOM,nützt sowieso nichts,die tun gar nichts für uns Milchbauern. Importe sofort stoppen. Wir müssen für die hiesigenBauern schauen und nicht fürs Ausland. Basta!!
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