Mehr Milchimporte als ausgewiesen

Russland hat im vergangenen Kalenderjahr mehr Milchprodukte importiert als bisher von amtlicher Seite angegeben wurde. Der Föderale Statistikdienst (Rosstat) korrigierte Anfang Oktober die Einfuhrmenge von Milcherzeugnissen für das Jahr 2018 recht deutlich nach oben, und zwar um 0,8 Mio t auf 6,5 Mio t Milchäquivalente.

Russland hat im vergangenen Kalenderjahr mehr Milchprodukte importiert als bisher von amtlicher Seite angegeben wurde. Der Föderale Statistikdienst (Rosstat) korrigierte Anfang Oktober die Einfuhrmenge von Milcherzeugnissen für das Jahr 2018 recht deutlich nach oben, und zwar um 0,8 Mio t auf 6,5 Mio t Milchäquivalente.

Im Vergleich zur Menge von 2017 bedeutet dies immer noch eine Abnahme um 7,2 %; es war die laut Rosstat niedrigsten Importe seit 14 Jahren. Die Korrektur der Einfuhren führte dazu, dass die Angabe des Selbstversorgungsgrades um 1,8 Prozentpunkte auf 82,4 % nach unten revidiert wurde.

Das Moskauer Landwirtschaftsministerium rechnet unterdessen für das laufende Kalenderjahr mit einem Anstieg der heimischen Rohmilchproduktion um 1,5 % auf 31,1 Mio t. Bis 2025 soll die Erzeugung auf 34 Mio t steigen.

Laut der Doktrin für eine sichere Lebensmittelversorgung ist ein Selbstversorgungsgrad von 90 % für Milchprodukte vorgesehen. Dieser könnte dem Moskauer Agrarressort zufolge innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre erreicht werden. Dies setzt in diesem Zeitraum jedoch einen jährlichen Anstieg der Rohmilchproduktion von mehr als 2 % voraus. 

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