Milch: Preis soll 2025 auf 38 Cent steigen

Das Thünen-Institut (TI) schätzt die Perspektiven der Milchbauern ungeachtet der aktuell schwierigen Marktlage positiv ein. Für Milchprodukte bestimmten langfristig die günstigen Absatzaussichten auf den globalen Märkten die Entwicklung, heisst es in den Projektionen der „Thünen-Baseline 2015-2025“, die die Forschungseinrichtung vorgelegt hat.

AgE |

Das Thünen-Institut (TI) schätzt die Perspektiven der Milchbauern ungeachtet der aktuell schwierigen Marktlage positiv ein. Für Milchprodukte bestimmten langfristig die günstigen Absatzaussichten auf den globalen Märkten die Entwicklung, heisst es in den Projektionen der „Thünen-Baseline 2015-2025“, die die Forschungseinrichtung vorgelegt hat.

Darin gehen die Wissenschaftler für das Jahr 2025 von einem mittleren Milcherzeugerpreis in Deutschland von fast 38 Cent/kg (42 Rp.) aus. Steigende Produzentenpreise und eine starke Zunahme der durchschnittlichen betrieblichen Milchbauern werden sich nach den Projektionen der Braunschweiger Ökonomen in der Einkommensentwicklung der Milchviehbetriebe niederschlagen.

Misere nur temporär

Für das Thünen-Institut ist die derzeitige Misere auf dem Milchmarkt lediglich temporär. In ihrem Bericht „Thünen- Baseline 2015-2025“: Agrarökonomische Projektionen für Deutschland“ sprechen die Wissenschaftler von einer „momentanen Konsolidierungsphase nach Auslaufen der Quotenregelung“. Langfristig kämen jedoch die günstigen Aussichten auf den internationalen Märkten zum Tragen.

Nachfrage nach Käse und Milchpulkver gut

In Deutschland dürfte laut Thünen-Bericht die steigende Nachfrage nach Käse und Milchpulver in den nächsten Jahren anhalten. Gleichzeitig werde die Nachfrage nach Trinkmilch stagnieren, während der Verbrauch von Butter weiter zurückgehe. Die Ressortforschungseinrichtung erwartet aufgrund steigender Milchpreise und dem Auslaufen der Milchquotenregelung eine Ausdehnung
der Milchproduktion in den nächsten zehn Jahren, und zwar auf rund 37 Mio t.

Dies würde gegenüber dem Referenzzeitraum 2009 bis 2011 einen Zuwachs um nahezu ein Viertel bedeuten. Fortsetzen wird sich den Modellrechnungen der Ökonomen zufolge die regionale Konzentration der Milchproduktion im Bundesgebiet. Überdurchschnittlich wachsen wird die Milchproduktion demnach in den Küstenregionen, am Niederrhein, in einigen Mittelgebirgslagen sowie im Allgäu und im Voralpenland.

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