
Der GDT-Index gilt als wichtiger Indikator für die Preisentwicklung am Weltmilchmarkt. Es handelt sich um die gewichtet durchschnittliche prozentuale Veränderung der Preise.
zvg
Mit 3’678 US-Dollar (2’973 Fr.) verloren die Kurse dieses Mal 90 US-Dollar (72,75 Fr.) bzw. 2 Prozent im Vergleich zur Auktion von Anfang November, wie MBI berichtete. Seit Jahresbeginn bedeutet das einen Rückgang von knapp 9 Prozent oder gut 350 US-Dollar (283 Fr.). Das Vorjahresniveau wurde um 10 Prozent verfehlt. Das Handelsvolumen verlor gegenüber der vorigen Auktion 896 auf 38’612 Tonnen, wobei die Anzahl der teilnehmenden Bieter auf 166 zulegen konnte.
Butter gibt kräftig nach
Spürbar verloren haben bei der aktuellen Auktion die Kurse für fetthaltige Produkte. Der Erlös für Butter musste demnach kräftige Einbussen hinnehmen und unterschritt erstmals wieder seit Februar 2024 die Linie von 6’000 USD (4’850 Fr.). Mit einem Schlusskurs von 5’886 USD (4’758 Fr.) lagen die Erlöse 8 Prozent oder 485 USD (392 Fr.) hinter der vergangenen Auktion zurück. Wasserfreies Milchfett verlor 5 Prozent und kostete zum Handelsschluss 5’886 USD (4’758 Fr.).
Für Vollmilchpulver wurde laut VMB mit Kursen von 3’452 USD (2’791 Fr.) rund 1 Prozent weniger erzielt als Anfang November. Anfang September haben die Vollmilchpulverpreise die Linie von 4’000 USD (3’234 Fr.) unterschritten und sind seither rückläufig. Die Verkaufspreise für Magermilchpulver gaben um rund 1 Prozent auf 2’542 USD (2’055 Fr.) nach. Seit Jahresbeginn bedeutet das einen Rückgang von 140 USD (113 Fr.) oder gut 5 Prozent.
Mozzarella-Preis sinkt auch wieder
Cheddar wurde zu Preisen von 4’328 USD (3’499 Fr.) gehandelt und kostete 3 Prozent bzw. 121 USD (98 Fr.) weniger als beim vergangenen Ergebnis, wie der Verband weiter berichtete. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die internationalen Verkaufserlöse um 10,5 Prozent gefallen.
Dagegen mussten die Mozzarellapreise nach einer vorausgegangenen Stabilisierung wieder einen Rückgang hinnehmen. Mit einem Schlusskurs von 3’214 USD (2’598 Fr.) wurden 3 Prozent weniger erlöst als vor zwei Wochen.