Milchdrosselung: 22'000 Betriebe entschädigt

In Frankreich hat die Unterstützung für eine freiwillige Drosselung der Milchproduktion offenbar die gewünschte Wirkung entfaltet.

AgE |

In Frankreich hat die Unterstützung für eine freiwillige Drosselung der Milchproduktion offenbar die gewünschte Wirkung entfaltet.

Der Präsident des Milchbranchenverbandes (CNIEL), Thierry Roquefeuil, bezeichnete den Solidaritätsfonds der Organisation, über den Landwirte für einen Produktionsverzicht entschädigt werden, in der vergangenen Woche als Erfolg.

Nach Angaben des CNIEL wurden insgesamt 48 Mio. l Milch nicht erzeugt, und rund 22'000 Betriebe werden über das Instrument entschädigt. Die Kosten dafür beziffert der Verband auf 15,28 Mio. Euro (16,35 io. Fr.);. Ursprünglich sollten maximal 10 Mio. Euro bereitgestellt werden. Laut Roquefeuil wird der CNIEL aber seine Reserven mobilisieren, um niemanden leer ausgehen zu lassen.

Nach Angaben des Statistischen Dienstes beim Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) gingen die Milchanlieferungen in Frankreich im April 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 14,2 Mio. l oder 0,7% auf 2,12 Mrd. l zurück. Laut den Statistikern hat zu dem Rückgang die Frühjahrsdürre beigetragen, da sie das Graswachstum in den wichtigsten Produktionsregionen verlangsamt habe. Die von Januar bis April dieses Jahres erzeugte Milchmenge stieg gegenüber der Vorjahresperiode indes um 1,6% auf 8,41 Mrd. l.

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