Milchgipfel gefordert: «Importe sofort stoppen»

Das Bernische Bäuerliche Komitee (BBK) und das Bäuerliche Zentrum Schweiz (BZS) fordern angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem Milchmarkt die Einberufung eines Milchgipfels mit allen beteiligten Akteuren – inklusive der Politik –, um rasch Lösungen zu erarbeiten, wie die Organisationen in einer Mitteilung schreiben.

hal |

Insbesondere müssten die Milchpulverimporte sofort gestoppt werden. Klar sei: Dieses Mal könne die Schuld nicht den Bauern angelastet werden. Der Absatz von Milchprodukten sei erfreulich, die Nachfrage grundsätzlich vorhanden.

Stattdessen kritisieren das BBK und das BZS, dass die Importe im Veredelungsverkehr bereits im vergangenen September hätten gestoppt werden müssen. Die Profiteure des Veredelungsverkehrs dürften sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Auch die Detailhändler seien nun gefordert, klar Stellung zugunsten der Schweizer Milch zu beziehen. hal

Kommentare (10)

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  • Etter martin an wewe | 24.02.2026

    An wewe du kanst auch ab sofort für eu lohn arbeiten dann siehst wie lange du noch deinen Verpflichtungen nach kommen kanst dass nächste mal denken bevor du einen solchen mist scheibst !!!

  • Schärer Peter | 18.02.2026
    Die lebensmittel sind generell zu billig es gehen nur 6%vom lohn drauf , von den Hobbys und Ferien ,spicht da niemand ,hoffe ihr merkt es endlich das mann Geld nicht Essen kann!!!
  • Vewe | 18.02.2026
    Die Milch einfach zu Marktpreisen abgeben. Dann sind Einfuhrbeschränkungen und Zollaufschläge hinfällig.
    Müssen alle anderen Branchen auch so durchführen. Aber solsnge das Eikommen vom Bund garantiert wird, bewegt sich niemand.
  • Kleinbauer | 18.02.2026
    Aufruf!!!!!!
    Für eine zukunftsfähige, vielfältige und starke Landwirtschaft, treffen wir uns am Samstag den 7 März 2026 von 10:00-15:00 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern!!!

    Gemeinsam stehen wir für eine zukunftsfähige, vielfältige und starke Landwirtschaft ein.
    Wir Bäuerinnen und Bauern fordern unsere Grundrechte der Bundesverfassung ein! Wir brauchen praxistaugliche Rahmenbedingungen für die Produktion, und den garantierten Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Dies soll mit verschiedenen Hilfsmitteln erreicht werden (Zoll, Import, Einhaltung unserer Standarts auf Importe, Verminderung von administrativen Auflagen, kein Digitalisierungszwang, Förderung der Betriebe welche Direktvermarkten, Förderung von Betrieben die im Vollerwerb stehen, etc.)
    Weiter fordern wir unser Recht ein, auf sozialverträgliche Entwicklung in der Landwirtschaft.
    Die soziale Teilhabe ist erst wieder gewährleistet, wenn wir die durchschnittliche Arbeitsbelastung von 67 auf 50 Stunden je Woche reduzieren könn
  • Ulrich Heimberg | 17.02.2026
    Man könnte immer meinen, dass Landwirte keine Alternaiven für andere Berufe hätten. Immer jammern, nichts ändern !
  • Roth Willi | 17.02.2026
    ist ganz klar wie immer, wenn man zuviel produziert, sind immer alle andern schuld. Schuld sind nicht zuviele Kūhe in zu grossen neuen Scheunen.
    • Michi | 17.02.2026
      Wider so Kommentär vo setignä wo vor Landwirtschaft ke Ahnig hi !!!
    • Kari Nussbaumer | 17.02.2026
      Solche Knaben wie dich Willi würde ich gerne einmal sehen wenn sie selber die Verantwortung für einen Landwirtschaftsbetrieb tragen müssten.... Wahrscheinlich wäre bei dir die Luft schnell raus...
  • Dani | 17.02.2026
    So weit geht es nicht die Bauern sind zu 100%selber schuld zu viel Produziert und jetzt wieder Jammern
    • Josef Schmidig | 18.02.2026
      Leute die so negative Kometare schreiben haben keine Ahnung von der Landwirtschaft. Uns Landwirten sagt man immer was zu machen ist oder man hätte machen müssen.!!!! Dazu wirft man uns noch Stine in den Weg. Wer einen Landwirtschaftlichen Betrieb führt , hat Verpflichtungen und Gesetze. Es ist zu vergleichen mit Personen die eine Firma oder ein Geshäft haben. Zum momentanen Milchmarkt ist zusagen dass die Poltik und Verwaltungsräte dieser Brage die hole Hand machen und somit versagt haben. Die Schweizer Landwirtschaft ist mit Gemüsebau, Ackerbau,Mastvieh und Michwirtschaft breit aufgestellt. Einzelne Betriebe haben zusätzlich noch eine Alp zu betreuen. Andere gehen einem Nebenerwerb nach. Wieviele private Personen die von uns Bauern leben und profitieren können wird nicht publiziert. Etwa mit Kontrollen oder überflüssigem Büroaufwand. Viele von euch arbeiten in Firmen und Unternehmen die mit der Landwirtschaft zusammenarbeiten.
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