Milchmengen nicht ansteigen lassen

Vor einem Jahr setzte der Schweizer Bauernverband die Arbeitsgruppe Milch ein. Diese führt ihre Arbeit auch 2018 weiter. Der Bauernverband warnt vor dunklen Wolken am Milchmarkt.

Vor einem Jahr setzte der Schweizer Bauernverband die Arbeitsgruppe Milch ein. Diese führt ihre Arbeit auch 2018 weiter. Der Bauernverband warnt vor dunklen Wolken am Milchmarkt.

Im Februar 2017 hat der Vorstand des Schweizer Bauernverbandes (SBV) aufgrund der miserablen Situation im Molkereimilchmarkt eine Arbeitsgruppe Milch reaktiviert. 2017 hat die Arbeitsgruppe folgende Massnahmen umgesetzt:

- Analyse der Margensituation und -entwicklung bei der Milchverarbeitung und dem Detailhandel
- Analyse der Anteile inländischer respektive importierter Milchprodukte in den Sortimenten der Detailhändler
- Sensibilisierung der Konsumenten über Kommunikationsmassnahmen
- Aufbereitung von zeitnahen Informationen zum Milchmarkt.

Die Bilanz des Bauernverbandes fällt nach einem Jahr positiv aus. «Die Arbeitsgruppe hat in Zusammenarbeit mit den Schweizer Milchproduzenten einen Beitrag zur Verbesserung der Lage auf dem Molkereimilchmarkt geleistet», teilt der SBV am Montag in einem Communiqué mit.

Weil sich die Situation auf dem Milchmarkt 2018 wieder zu verschlechtern droht, hat der Vorstand des Bauernverbandes entschieden, die Aktivitäten der Arbeitsgruppe fortzusetzen. «Er ist zentral, dass die Milchmengen nicht steigen. In diesem Jahr gibt es kein Instrument zur Beseitigung allfälliger Übermengen mehr», mahnt der Bauernverband.

Stattdessen sollen die Milchbauern von den guten Preisen auf dem Schlachtviehmarkt profitieren. Der SBV-Vorstand weist die Produzenten zudem darauf hin, «im Sinn der Glaubwürdigkeit auf die Verfütterung von importiertem Raufutter zu verzichten.»

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