«Milchpreise sollen steigen»

Die Produzentenpreise für Molkereimilch müssen steigen, fordern die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und der Schweizer Bauernverband (SBV). Dies deshalb, weil die Produzentenpreise an den internationalen Märkten steigen um Inland die Produktion rückläufig ist. Die beiden Verbände fordern, den A-Preis dem Richtpreis anzugleichen.

Die Produzentenpreise für Molkereimilch müssen steigen, fordern die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und der Schweizer Bauernverband (SBV). Dies deshalb, weil die Produzentenpreise an den internationalen Märkten steigen um Inland die Produktion rückläufig ist. Die beiden Verbände fordern, den A-Preis dem Richtpreis anzugleichen.

«Der A-Richtpreis wird jeweils verhandelt, wenn der Preisunterschied zum BLW-Index grösser als 1.5 Rappen wird. Aufgrund der Verbesserung der internationalen Marktlage sind die Vorzeichen so, dass der Index 2017 den aktuellen A-Richtpreis durchbrechen wird», schreiben SMP und SBV am Montag in einer Mitteilung.

Seit Sommer sind die Produzentenpreise im Ausland gestiegen. Die hab bei einigen Milchkäufern zu steigenden Mischpreisen geführt. «Aber noch nicht überall wird der A-Preis auf dem Niveau des Richtpreises ausbezahlt», heisst es weiter.

Die Milchproduzenten haben ihre Betriebe optimiert und die Ausgaben gesenkt. So konnten die Produzenten die Krise teilweise durchstehen. Jahr für Jahr geben knapp 1000 Milchbauern auf. Nun müssten die Milchkäufer und -verarbeiter ihre Verantwortung wahrnehmen, fordern die SMP und SBV. «Eine Preissteigerung mindestens auf das Niveau des A-Richtpreises (Rampe) ist anzugehen», so die Forderung.

Denn die Bauern stünden unverändert unter enormen Druck, viele würden über den Ausstieg diskutieren. «Aus diesem Grund sind die Milchproduzenten und ihre Familien nun auf rasch und nachhaltig anziehende Molkereimilchpreise angewiesen», mahnen SBV und SMP.

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