Milchquote in Deutschland nicht ausgeschöpft

Die deutschen Milchproduzenten haben in den ersten acht Monaten des laufenden Quotenjahres laut einer Hochrechnung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) die anteilige Garantiemenge leicht unterliefert.

AgE |

Die deutschen Milchproduzenten haben in den ersten acht Monaten des laufenden Quotenjahres laut einer Hochrechnung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) die anteilige Garantiemenge leicht unterliefert.

Wie die Organisationen mitteilten, wurde nach vorläufigen Daten im Zeitraum von April bis November des laufenden Jahres 0,7% mehr Milch angeliefert als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der um 1,0% gestiegenen Garantiemenge 2012/13 und der Fettkorrektur ergab sich nach Verrechnung jedoch eine geringe Unterlieferung der anteiligen Quote um 0,2%.

Der ZMB zufolge haben die seit Juli eher moderaten Milchanlieferungen in den vergangenen Monaten eine Abschwächung des Ausnutzungsgrades zur Folge gehabt. Für die Produzenten drohe keine akute Gefahr für Strafzahlungen wegen Quotenüberschreitung, wenn die Milchanlieferungen in den verbleibenden Monaten bis März 2013 nur geringfügig über der Vorjahreslinie liegen würden.

Die ZMB machte aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass solche Hochrechnungen generell mit Unsicherheiten behaftet seien und expansivere Tendenzen der Milchproduktion immer noch zu einer Überlieferung führen könnten.

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