
Mooh ist aus der Zusammenführung des Milchhandelsgeschäfts der MIBA Genossenschaft und der Nordostmilch AG entstanden.
Mooh
Sie musste die letzten Monate sehr hohe C-Mengen liefern, die von den Verarbeitern erst bezahlt werden, wenn die Butter exportiert ist. «Das gibt beim Zahlungseingang rund fünf Monate Verzögerung und bindet grosse Liquidität», sagt Mooh-Präsident Martin Hübscher.
Auch die eigenen Käseexporte von jährlich mindestens 3000 Tonnen würden Liquidität binden. So betreibt Mooh die Käserei Laubbach in Waldkirch SG ‒ eine der grössten Emmentalerkäsereien in der Schweiz. Zur aktuellen Milchmengensituation sagt Hübscher: «Die Einlieferungen steigen zwar saisonal leicht an, jedoch deutlich langsamer als in anderen Jahren.» Im Februar sei die Menge noch rund 3 Prozent über dem Vorjahr gelegen. «Wir liegen bei den Einlieferungen wieder auf Niveau 2024», so Hübscher. Trotzdem spüre die Mooh noch keine Entlastung im Markt, da die Verarbeitungskapazitäten weiterhin begrenzt seien und der Absatz schleppend verlaufe.
«Mooh hat in dieser Situation bewusst früh Verantwortung übernommen und bereits frühzeitig grosse Mengen C-Milch vermarktet, um zur raschen Marktbereinigung beizutragen. Wir sind enttäuscht, dass andere Vermarktungsorganisationen diese nicht so konsequent oder überhaupt nicht umsetzten», sagt Hübscher. Weil die Umsetzung der Marktentlastungsmassnahmen sehr unterschiedlich verteilt sei, erwarte die Mooh in der Sache von der Branche Unterstützung bzw. ein Engagement für eine faire Lastenverteilung.
wo sind die Funktionäre?
Fromarte sollte verantwortung auch wahr nehmen
Jahrelang ist dieser Krug überlaufen, wurde immer wieder notdürftig geklebt und man hat den Hals nicht voll genug bekommen. Dafür fährt man immer noch weit abgelegene Einzelbetriebe an, die auf der Tour des Mitbewerbers liegen würden. Wer so wirtschaftet muss nicht jammern und vor allem sich nicht wundern, wenn es abwärts geht. Verdienter Freifall, mehr kann man dazu nicht sagen. Leid tun einem nur die Bauern, die den Schwätzern auf den Leim gegangen sind, aber die meisten beten die ja noch immer an und werden es erst merken, wenn es laut knallt.
Das keine Milch importiert werden sollte, da bin ich mit dir einig. Ob dies umsetzbar ist weiss ich jedoch nicht (Verträge/Abkommen mit anderen Ländern etc...)
Das der Milchpreis zu tief ist da müssen wir auch nicht diskutieren, es ist eine Schande. Aber diese Tatsachen sind jedem seit Jahren bekannt und die Investitionen ein eigener Entscheid.
Wir sollten alle für ihre Unfähigkeit büssen!