Rohstoffwert Milch gesunken

Die Verwertungsmöglichkeiten der Milch über Butter und Magermilchpulver haben sich im Juli verschlechtert und den daraus theoretisch abgeleiteten Rohmilchpreis nach unten gedrückt.

Die Verwertungsmöglichkeiten der Milch über Butter und Magermilchpulver haben sich im Juli verschlechtert und den daraus theoretisch abgeleiteten Rohmilchpreis nach unten gedrückt.

Wie aus Berechnungen des Kieler Informations- und Forschungszentrums für Ernährungswirtschaft (ife) hervorgeht, lag der Rohstoffwert für ein Kilogramm Standardmilch ab Hof mit 4,0% Fett und 3,4% Eiweiss im Juli 2018 bei 33,9 Cent (39.2 Rp.). Im Vergleich zum Juni ging er um 2,9 Cent/kg (3.4 Rp.) oder 7,9 % zurück.

Das Vorjahresniveau wurde noch deutlicher unterschritten, und zwar um 6,1 Cent (7 Rp.)  beziehungsweise 15,3%. Verantwortlich fürden jüngsten Abschwung des Rohstoffwertes waren zum einen die zuletzt nachgebenden Magermilchpulverpreise, die im Juli mit 140,20 Euro/100 kg (162 Fr.) um 8,10 Euro (9.4 Fr.) oder 5,5% unter dem Juni-Niveau blieben. 

Noch stärker gaben zum anderen am Fettmarkt die Preise nach. Den Kieler Marktanalysten zufolge sank die durchschnittliche Butternotierung im Juli gegenüber dem Vormonat bezogen auf 100 kg um 42,90 Euro oder 7,1% auf 562,50 Euro (652.5 Fr.).

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