Startschuss für Uniterre-Tournee «Gestiefelt nach Bern»

Die Bauernorganisation Uniterre gab am Freitagmorgen in Thalheim an der Thur den Startschuss zu ihrer Demonstration am 2. März in Bern.

Samuel Krähenbühl |

Die Bauernorganisation Uniterre gab am Freitagmorgen in Thalheim an der Thur den Startschuss zu ihrer Demonstration am 2. März in Bern.

Mit einem 3 Meter hohen Stiefel geht Uniterre auf eine Tournee durch die Deutschschweiz, welche am 2. März in Bern enden soll. An diesem Tag will die Bauernorganisation eine Demonstration in der Bundeshauptstadt abhalten. Begonnen hat das Unternehmen gestern auf einem Bauernhof in Thalheim an der Thur.

Doch warum die Stiefel als Symbol? «Jedes Jahr müssen  rund 1000 Bauern aufhören. Immer mehr Stiefel, ein typisches Arbeitsinstrument der Bauern, bleiben unbenutzt», erklärte Ulrike Minkner von Uniterre. Es gehe bei ihrer Demo zum einen um das Desaster auf dem Milchmarkt. In einer Petition fordert Uniterre, dass der Milchpreis ab Hof die Produktionskosten decken, dass die Steuerung der Milchmenge durch die Schweizer Milchproduzenten (SMP) erfolgen und  dass die Produzentenvertreter in der Branchenorganisation Milch (BOM) in einem offenen Wahlverfahren von den SMP bestimmt werden müssten. «Im Moment sind wir eingekeilt zwischen vier grossen Verarbeitern und zwei Grossverteilern», kritisierte Minkner.

Zum anderen zielt Uniterre auf die Parlamentsdebatte über die zukünftige Agrarpolitik, die AP 2017, ab. Uniterre fordert von den Politikern, dass diese sich für eine solidarische und gerechte Agrarpolitik einsetzen sollten. «Gerecht heisst, dass die Bauernhöfe in der Schweiz nicht zu Subunternehmen der Grosskonzerne verkommen», erklärte Minkner.

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