Ukr: Mehr Importe wegen Milchmangel

In der Ukraine hat sich das Defizit an inländischen Molkereierzeugnissen weiter erhöht, konstatiert das Kiewer Institut für Agrarökonomie. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Importe dieser Warengruppe auf rund 152,2 Mio. USD (148,76 Mio. Franken) und lagen damit um 130% höher als noch 2017.

In der Ukraine hat sich das Defizit an inländischen Molkereierzeugnissen weiter erhöht, konstatiert das Kiewer Institut für Agrarökonomie. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Importe dieser Warengruppe auf rund 152,2 Mio. USD (148,76 Mio. Franken) und lagen damit um 130% höher als noch 2017.

Die negative Tendenz sei auf die mangelnde Produktion von Rohmilch im Lande zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung der Einrichtung. Wegen unzureichender Impulse für diesen Sektor durch den Staat dürften sich die Schwächung der ukrainischen Molkereiindustrie und schliesslich die Abhängigkeit des Landes von Importen der Milchprodukte weiter verschärfen, warnten die Experten.

Wie berichtet, ging 2019 die Erzeugung von Milch in dem Land nach vorläufigen Angaben des nationalen Staatsdiensts für Statistik um weitere 3,7% auf knapp 9,69 Mio. t zurück.

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