Proteste gegen Brotpreiserhöhung

Bei Protesten gegen die Verdoppelung des Brotpreises im Sudan sind nach Angaben der Opposition mindestens fünf Demonstranten von Sicherheitskräften getötet worden. Die Polizei habe mit Tränengas und auch scharfer Munition auf Demonstranten geschossen, erklärte Oppositionspolitiker Musa Husein am Dienstag.

Bei Protesten gegen die Verdoppelung des Brotpreises im Sudan sind nach Angaben der Opposition mindestens fünf Demonstranten von Sicherheitskräften getötet worden. Die Polizei habe mit Tränengas und auch scharfer Munition auf Demonstranten geschossen, erklärte Oppositionspolitiker Musa Husein am Dienstag.

Die Regierung verhalte sich «unmenschlich», kritisierte er. Informationsminister Ahmed Mohammed Osman räumte ein, dass die Polizei Proteste gewaltsam aufgelöst habe. Falls es Verletzte gegeben habe, dann seien jedoch andere Demonstranten dafür verantwortlich, nicht die Sicherheitskräfte.

Die Proteste gegen die Preiserhöhung hatten bereits am Wochenende begonnen. Die Regierung hatte jüngst die Subvention des Brotpreises aufgeben, was zu einer Verdoppelung des Preises geführt hat. Der neue Preis reflektiert laut Osman den internationalen Getreidepreis und den anhaltend niedrigen Ölpreis - die wichtigste Einnahmequelle des Landes.

Die Regierung will mit der Subventionskürzung das Haushaltsdefizit reduzieren und die Inflation bekämpfen. Der von Präsident Omar Hassan al-Baschir seit knapp 30 Jahren mit harter Hand regierte Sudan gehört einem Uno-Index zufolge zu den ärmsten Ländern der Welt.

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