R: Milchversorgung unter Zielwert

In Russland ist die Milchproduktion 2020 zwar gestiegen. Doch das vom Agrarministerium veranschlagte Ziel wurde noch nicht erreicht. 2021 soll sich das Land dem Zielwert weiter annähern.

Im vergangenen Jahr sind in Russland insgesamt etwa 32 Mio. t Rohmilch erzeugt worden und damit um 855’000 t mehr als 2019. Dennoch habe das Land hierbei mit 84,1% immer noch nicht den Selbstversorgungsgrad von 90% erreicht, der von der föderalen ernährungspolitischen Sicherheitsdoktrin vorgesehen sei, räumte Landwirtschaftsminister Dmitrij Patruschew bei einer Jahrestagung des russischen Milchproduzentenverbands Sojusmoloko Ende Januar ein.

Laut einem Bericht der Moskauer Zeitschrift «Agroinvestor» erwartet Patruschew, dass 2021 der Sektor mit einer Produktion von rund 32,6 Mio. t Milch dieser Zielsetzung näher kommt. Dabei hob er hervor, dass sich 2020 die staatliche Unterstützung dafür auf rund 28,3 Mrd. Rubel (335 Mio. Fr.) belaufen hat und auch für dieses Jahr in gleicher Höhe geplant ist.

Auch wenn die Versorgung des Binnenmarktes mit Molkereierzeugnissen eine vorrangige Aufgabe darstelle, so der Minister, seien diese 2020 an den Aussenmärkten in einem Wert von gut 300 Mio. USD (268 Mio. Fr.) abgesetzt worden, was um 12% mehr waren als im Vorjahr.

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