Rechtsstreit um Deklarationspflicht

Diese Woche wird in einem Rechtsprozess in den USA darüber entschieden, ob wieder deklariert werden muss aus welchem Land das Rind- und Schweinefleisch stammt. Handelsabkommen, Gesetze und Politik erschweren die Entscheidung.

Diese Woche wird in einem Rechtsprozess in den USA darüber entschieden, ob wieder deklariert werden muss aus welchem Land das Rind- und Schweinefleisch stammt. Handelsabkommen, Gesetze und Politik erschweren die Entscheidung.

The Ranchers-Cattlemen Legal Action Fund United Stockgrowers of America (R-CALF USA) und die Cattle Producers of Washington erhoben eine Anfechtungsklage gegen den Entscheid des Landwirtschaftsministeriums, die Deklaration für Rind- und Schweinefleisch abzuschaffen. Sie fordern die Wiedereinführung, dies berichtet die amerikanische Zeitschrift Progressive Farmer.

Zwischen 2009 und 2015 wurde auf den meisten Verpackungen in den USA gekennzeichnet in welchem Land das Tier geboren, aufgezogen und geschlachtet wurde. Als Mexiko und Kanada aber Beschwerde gegen die Herkunftsbezeichnung bei der Welthandelsorganisation (WTO) einreichten, wurde diese 2016 aufgehoben.

Bill Bullard, Geschäftsführer der R-CALF USA, findet, dass das Landwirtschaftsministerium weitergegangen ist, als was vom Kongress und der WTO verlangt wurde. Die Aufhebung der Deklaration bestrafe sowohl die Produzenten, wie auch die Konsumenten. Er fordert eine Wiederaufnahme der Deklaration im Nordamerikanischen Freihandelsabkommen. Sie würden mit allen Mitteln daran arbeiten, Transparenz zu schaffen und den U.S. Produzenten helfen konkurrenzfähig zu bleiben.

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