
Die Eiche wurde für 57‘500 Franken verkauft
Albrecht Dreier
Alle 20 Jahre verwandelt die Eichenfuhr das Dorf Kallnach in eine lebendige Bühne voller Masken, Musik und Brauchtum. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Eichenfuhr in Kallnach belegt – erstmals 1889.

Die Versteigerung der Eiche auf dem Festplatz.
Albrecht Dreier
Der Name des Festes leitet sich von der Eiche ab, die als prächtig geschmückter Hauptdarsteller auf einem Wagen durchs Dorf gezogen wird. Die Burgergemeinde schenkt der Dorfjugend die Eiche, die dann auf dem Festplatz versteigert wird. Der Erlös der Eiche kommt den ledigen Dorfbewohnern zu Gute.

Die Eiche ist 227-jährig, hat ein Volumen von 11.3 m3 und ist 12 Tonnen schwer.
Albrecht Dreier
Mit einem grossen, farbenfrohen Umzug mit über 80 Bildern durch das Dorf ging das Fest dem Ende entgegen. Die Hauptdarstellerin, die grosse Eiche bildete den Abschluss des Umzuges.
Die Eiche wurde anschliessend vor einen riesigen Publikumsaufmarsch auf dem Festgelände versteigert. Mit grossem Applaus nahmen die Zuschauer den Preis von 57‘500 Franken zur Kenntnis. Ursprünglich Teil der sogenannten Trämelfuhren – bei denen zur Fasnachtszeit geschmückte Bäume durchs Dorf gezogen wurden – verlagerte sich der Kallnacher Brauch in den Frühling respektive Sommer und entwickelte sich über Jahrhunderte weiter, heisst es auf der Website des Veranstalters.






