
Das virtuelle Archiv sammelt und erschliesst Unterlagen zur Schweizer Agrar-, Ernährungs- und Umweltgeschichte. (Symbolbild)
zvg
Der Berner Regierungsrat unterstützt das Archiv für Agrargeschichte (AfA) in den Jahren 2026 bis 2028 mit insgesamt 360'000 Franken. Das AfA erhalte damit jährlich 120'000 Franken, schreibt der Regierungsrat in einer Medienmitteilung.
Das virtuelle Archiv sammelt und erschliesst Unterlagen zur Schweizer Agrar-, Ernährungs- und Umweltgeschichte. Forschende aus der ganzen Welt erhalten online Zugang zu den Beständen, insbesondere zu audiovisuellen Quellen.
Möglich wurde die Unterstützung durch eine Motion , die der Grosse Rat in der Herbstsession 2025 angenommen hatte. Sie verlangte eine Anpassung der Verordnung über die Archivierung. Dadurch können Staatsbeiträge künftig auch an weitere Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung ausgerichtet werden.
Die revidierte Verordnung trat am 1. Mai 2026 in Kraft. Somit kann das AfA bereits in diesem Jahr erstmals mit 120'000 Franken unterstützt werden.
Das Archiv für Agrargeschichte (AfA) stellt auch historische Filme online zur Verfügung. Es betreibt zusammen mit Partnerinstitutionen eine Filmdatenbank mit rund 4000 Filmen aus Europa und den USA. Über 1000 digitalisierte Filme sind online zugänglich.