Bern: Mehr weibliche Rothirsche erlegen 

Die Jägerinnen und Jäger im Kanton Bern sollen mehr weibliche Rothirsche erlegen. Das geht aus der Jagdplanung 2024/2025 hervor, die der Kanton Bern am Montag veröffentlichte.

pd |

Dieses Jahr dürfen die Jägerinnen und Jäger im Kanton Bern 1076 Rothirsche erlegen, im Jahr zuvor waren es 1077. «Dabei stehen die weiblichen Hirsche mit einer Freigabe von 730 Tieren im Fokus (2023: 547)», schreibt der Kanton.

Begründet wird dies mit dem Bestand. «Trotz gesteigerter Strecke im letzten Jahr und tendenziell stabilem Bestand seit drei Jahren ist die Regulation in einigen Wildräumen noch nicht genügend», so der Kanton weiter. Für die Regulierung der Population sei der Anteil weiblicher Tiere besonders entscheidend.

Mit der erhöhten Freigabe weiblicher Tiere sollen die negativen Auswirkungen des regional zu hohen Rotwildbestands auf den Berner Wald und in der Landwirtschaft reduziert werden. Hirsche beeinflussen die Baumverjüngung indem sie Knospen und Triebe abfressen und Bäume schälen. Zusätzlich soll auch eine Regulation des Rotwildbestands im Eidgenössischen Jagdbanngebiet Schwarzhorn, erstmalig unter Einbezug der Jägerschaft, beitragen.

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