
Dank Projekten, Kooperationen, Bildungs- und Ernährungsangeboten sowie Geschäftsmodellen konnten neue Marktzugänge erschlossen werden.
Sreenshot
In den vergangenen fünf Jahren förderte und vernetzte die Bio-Offensive Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie. Ziel: die Wertschöpfung regionaler Bio-Produkte zu steigern.
Der Kanton nennt dazu einige Zahlen. So wurden 300 Tonnen zusätzliche Bio-Rohstoffe in regionale Wertschöpfungsketten integriert und täglich rund 4400 Bio-Mahlzeiten angeboten. Weiter sind 35 Lieferbeziehungen entstanden, und 650 Akteure wurden vernetzt. Zudem wurden acht «InnoBio Bern»-Projekte gefördert.
Der Kanton hatte die zweite Phase von 2021 bis 2025 mit 2,5 Millionen Franken unterstützt. Mit der Beendigung dieser Phase zieht er sich nun zurück. «Wir haben gezeigt, dass mehr Berner Bio auf die Teller kommt, wenn die richtigen Leute zusammenarbeiten. Jetzt ist das Netzwerk geknüpft und kann auch ohne die aktive Unterstützung des Kantons weiter bestehen», sagte Regierungsrat Christoph Ammann an der Pressekonferenz.
Die aufgebauten Netzwerke sollen von Organisationen wie Bio Bern und Inforama weitergeführt werden. Der Fokus wird auf die Festigung der aufgebauten Strukturen gelegt. Zudem sollen bestehende Kooperationen weiter ausgebaut und zusätzliches Marktpotenzial erschlossen werden.
In der ersten Phase von 2016 bis 2020 lautete das Ziel, die Umstellung von Produzentinnen und Produzenten auf Bio-Landwirtschaft zu fördern. Insgesamt wurden 2000 ha auf biologische Bewirtschaftung umgestellt.
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