
Der Bärner Bio-Märit hat sich laut der kantonalen Branchenorganisation in den vergangenen zehn Jahren als öffentlichkeitswirksame Plattform mitten in der Stadt Bern etabliert.
zvg
Im vergangenen Jahr endete die Berner Bio-Offensive 2025. Das kantonale Förderprogramm brachte Bio Bern, die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl) und das Inforama zusammen. Ziel der Offensive war es, Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie zu vernetzten uns somit die Wertschöpfung regionaler Bio-Produkte zu steigern.
-> Berner Bio-Offensive: Kanton zieht sich zurück
Wie Bio Bern, die Branchenorganisation der Biolandwirtschaft im Kanton Bern, in einer aktuellen Mitteilung schreibt, spannen nun zwei Projekte der Offensive zusammen: der Bärner Bio-Märit und der Bio-Gipfel.
Mehr Wert für die Betriebe
Die Integration der beiden Formate und ihre gemeinsame Weiterentwicklung wurden im Rahmen des Netzwerkanlasses des 10. Bärner Bio-Märits bekannt gegeben. Anwesend waren Beat Gerber, Präsident von Bio Bern, Kaspar Grünig, Direktor des Inforama, sowie Karin Ruchti, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hafl und Co-Projektleiterin des Bio-Gipfels.
«Mit dem Bärner Bio-Märit verfügen wir über eine Plattform, die Landwirtschaft, Fachwelt und Bevölkerung zusammenbringt», sagt Beat Gerber, Präsident von Bio Bern. Inforama-Direkto Kaspar Grünig betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: «Wir sind überzeugt: Zusammen schaffen wir Mehrwert – mehr Wert für die Betriebe, für die Region und für alle, die die Berner Biolandwirtschaft weiterhin mittragen.»
Eine gemeinsame Plattform
Der Bio-Gipfel brachte im Rahmen der Berner Bio-Offensive Akteure und Akteurinnen aus Landwirtschaft, Beratung, Bildung, Forschung, Verarbeitung, Handel und weiteren Bereichen der Wertschöpfungskette zusammen. Der Bärner Bio-Märit wiederum hat sich in den vergangenen zehn Jahren als öffentlichkeitswirksame Plattform mitten in der Stadt Bern etabliert. «Er bringt die Berner Biolandwirtschaft mit der Bevölkerung zusammen und bietet regionalen Produzente und Produzentinnen eine Bühne», heisst es in der Mitteilung.
Die diesjährige und 10. Ausgabe des Bärner Bio-Märits lockte 2026 laut Bio Bern rund 3’000 Besuchende auf den Bundesplatz. Am 4. September 2026 präsentierten 30 Markt- und Essensstände auf dem Bundesplatz ein vielfältiges Angebot – von Gemüse, Käse, Tofu, Honig und Backwaren über Teigwaren und Naturprodukte bis hin zu Kunsthandwerk. Ebenfalls fand laut Mitteilung ein Netzwerkanlass verschiedener Akteuren und Akteurinnen innen mit dem Bärner Food-Talk zum Märitthema «Die Zukunft isst Protein» statt.