
Neu sollen nun die Jagdzeiten für die meisten Tierarten gleichzeitig und in mehreren Blöcken stattfinden.
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In dieser würden die Jagdzeiten für die diversen Tierarten festgelegt. Bis anhin durften die Jäger – je nach Tierart – während einiger Wochen bis zu mehreren Monaten auf die Pirsch. Unterbrochen wurde die Jagd durch drei Schontage pro Woche.
Neu sollen nun die Jagdzeiten für die meisten Tierarten gleichzeitig und in mehreren Blöcken stattfinden. Und, so schreibt die Zeitung weiter: Statt Schontage gibt es ein- bis zweiwöchige Pausen. Zwischen dem 22. September und 5. Oktober soll nicht gejagt werden. Eine zweite Pause ist vom 10. bis 24. November vorgesehen, eine dritte vom 8. bis 21. Dezember und eine vierte vom 12. bis 25. Januar. Mit dieser Methode sollen mehr Tiere als bisher erlegt werden, denn mit der Intervalljagd soll die Effizienz der Jäger gesteigert werden, da die Tiere während der Jagdpausen die Gefahr vergessen und unvorsichtig würden.
Mitte-Nationalrat und Präsident des Berner Jägerverbands, Lorenz Hess, sieht in der Intervalljagd ein organisatorisches Problem. Bisher konnten die Jäger ihre Herbstferien entsprechend planen. Sie hätten mit der Hirschjagd begonnen, seien zur Gamsjagd übergegangen, und der Abschluss habe die Rehjagd gebildet. Das wäre mit Blöcken nicht mehr so einfach.
Die für die Jagdverordnung zuständige Umweltdirektion des Kantons Bern habe mit Widerstand gegen die Umstellung gerechnet, schreibt die «Berner Zeitung». Deshalb sei unter anderem der Jägerverband zur Vorkonsultation beigezogen worden.