Kanton Bern gegen Kürzung der Direktzahlungen

Bis am 24. Januar läuft die Vernehmlassung zum Bundesbeschluss über die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft in den Jahren 2026-2029. Der Kanton Bern stellt sich nun gegen die Reduktion der Direktzahlungen um 3,5 Prozent.

pd/ome |

Der Regierungsrat des Kantons Bern begrüsst es, dass der Bund mit dem Bundesbeschluss über die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft in den Jahren 2026-2029 auch weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen schaffen will.

Der Regierungsrat des Kantons Bern ist jedoch gegen die vom Bund vorgesehene Kürzung der Zahlungsrahmen um 2,5 Prozent und die damit verbundene Reduktion der Direktzahlungen um 3,5 Prozent gegenüber der laufenden Periode. Dies teilt der Berner Regierungsrat heute Donnerstag in einer Kurzmitteilung mit

Kürzungen senden falsches Signal

Die gesellschaftlichen und politischen Anforderungen an die Leistungen in der Landwirtschaft nehmen laufend zu. Die Betriebe müssen ihre Bewirtschaftung entsprechend anpassen. Dies gilt beispielsweise beim Tierwohl oder beim Einsatz von umweltschonenden Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Schliesslich sind auch die Kosten zum Beispiel für Dünger oder Energie gestiegen.

Deshalb sendet die vorgesehene Kürzung ein falsches Signal aus. Wenn weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, könnte dies die Veränderungsbereitschaft hemmen, nötige Massnahmen verzögern und damit auch angestrebte Umweltziele gefährden. 

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