«Die Vorgaben im Berner Oberland waren hoch, weil der Bestand stabilisiert oder gesenkt werden soll, um die Schutzfunktion der Wälder sicherzustellen und Schäden in der Landwirtschaft zu minimieren», schreibt der Kanton Bern in einer Mitteilung.
Geöffnet ist die Sonderjagd in den Wildräumen 11 (Niederhorn), 14 (Niesen), 15 (Schilthorn), 16 (Schwarzhorn) und 17 (Ritzlihorn). In diesen Wildräumen sollen während der Sonderjagd etwa 240 weibliche Hirsche und Jungtiere durch die Jagenden erlegt werden. Die Teilnahme an der «Sonderjagd Rothirsch» steht gemäss Kanton allen Jagenden offen, die im selben Jagdjahr das Hirschjagdpatent gelöst und sich fristgerecht angemeldet haben.
Insgesamt erlegten die Berner Jägerinnen und Jäger in diesem Jahr auf der Haupt- und Nachjagd bereits 870 Hirsche. Das sind bereits mehr erlegte Tiere als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt.
