
Die Regierung des Kantons Basel-Landschaft plant, den Bauern zinslose Darlehen anzubieten. (Symbolbild)
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Die ausserordentliche Trockenheit im Sommer 2026 bringt zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe auch im Baselbiet in finanzielle Bedrängnis. Die wenigen Niederschläge der vergangenen Tage werden die Ertragsausfälle kaum noch ausgleichen können.
Unterstützung bei Liquiditätsengpässen
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft beantragt dem Landrat (Legislative) deshalb eine Ausgabenbewilligung von maximal 2 Millionen Franken für Überbrückungskredite. Die entsprechende Vorlage hat der Regierungsrat am 1. September verabschiedet und an den Landrat überwiesen.
Wie der Kanton Basel-Landschaft mitteilt, sollen damit Betriebe unterstützt werden, die aufgrund von Ertragseinbussen in Liquiditätsengpässe geraten. Die Folgen seien vor allem für Betriebe mit Tierhaltung sowie für Landwirtschaftsbetriebe mit bewässerungsintensiven Kulturen spürbar. Noch sei offen, ob sich auch der Bund mit zusätzlichen Mitteln für Betriebshilfedarlehen beteiligt. Sollte dies der Fall sein, würde sich der insgesamt verfügbare Betrag auf 4 Millionen Franken verdoppeln.
Bis 50'000 Franken pro Betrieb
Laut dem Kanton hat die angespannte Situation für einzelne Betriebe existenzielle Folgen. Mit den geplanten Nothilfe-Darlehen will der Regierungsrat deren Liquidität sichern und sie bei der Überbrückung kurzfristiger finanzieller Engpässe unterstützen.
Der dafür beantragte Betrag von maximal 2 Millionen Franken wird als Nachtragskredit bereitgestellt. Die zinslosen Darlehen müssen innerhalb von maximal zehn Jahren zurückbezahlt werden. Pro Betrieb sind 10'000 bis 50'000 Franken vorgesehen.