
Der Baldegger- und Hallwilersee hatten vor Jahrzehnten schweizweit die höchsten Phosphorbelastungen. Dank umfassender Sanierungsmassnahmen ist es gelungen, die Phosphatbelastung von 530 auf nunmehr 23 Milligramm pro Kubikmeter zu reduzieren.
Perkins
Sechs Leitungen führen Druckluft vom Ufer bei Meisterschwanden zur Seemitte in 45 Meter Tiefe. Durch diese Massnahme hat sich der See von seiner starken Phosphor-Belastung und der Algenbildung erholt. Der Lebensraum für Fische und wirbellose Wassertiere verbesserte sich.
Aber jetzt sind die Belüftungseinrichtungen erneuerungsbedürftig. Die perforierten Leitungsröhren geben nicht mehr genügend feine Luftbläschen ab. Es bilden sich grössere und unregelmässige Blasen, die zu hoch aufsteigen und den Sauerstoffeintrag in der Tiefe vermindern. Der Kanton bereitet eine Sanierung für 552’000 Franken vor. Auch gleichaltrige Belüftungen im Baldegger- und Sempachersee im Kanton Luzern bedürfen der Erneuerung.