Der Start zum abschliessenden Festumzug erfolgte gegen 14 Uhr auf dem Münsterplatz. Von da an zogen dutzende Formationen hinunter und durch die Freie Strasse zur Schifflände, wo sie die Mittlere Brücke querten und in gerader Linie zum Kleinbasler Messeplatz marschierten, tanzten und rollten.
Die Temperaturen lagen gemäss Meteoschweiz bei über 35 Grad und Schatten gab es wenig. Zu Beginn der Umzugs hatte sich das Publikum zum Beispiel in der Freien Strasse nur auf einer Seite aufgestellt, wo die Sonne nicht hinbrannte, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete.
Auch auf der schattenfreien Mittleren Brücke hielten sich die Zuschauendenmassen in Grenzen, bis sich das Publikum ab der Rheingasse wieder verdichtete.
Angeführt wurde der Umzug von diversen Wagen, darunter von Eptinger, von wo aus Wasserflaschen und Hüte ans Publikum verteilt wurden. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider (SP) und die Regierungsräte von Basel-Stadt und Baselland liefen ebenfalls mit, so wie das Organisationskomitee, gefolgt von Formationen von Jodlern, Alphornbläserinnen und Fahnenschwingern.
Neben Juchzern und Alphornklängen prägten vor allem Trommeln und Piccolos von Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sowie der Applaus des Publikums das Klangbild. Zusammen repräsentierten sie ihre Bräuche an diesem Fest, das dem Schweizer Brauchtum verschrieben ist.
