
Die Betrieb müssen im Gebiet des Juraparks Aargau liegen.
Lucas Huber
Das Pilotprojekt ist auf rund 2,5 Jahre ausgelegt. Um die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen zu überprüfen, wird zu Beginn eine individuelle Standortbestimmung und zwei Jahre später eine Evaluation gemacht.
Im Jurapark
Gemäss den Projektverantwortlichen gibt es keine vorgefertigten Lösungen. Die Landwirtinnen und Landwirte entscheiden selbst, welche Massnahmen umgesetzt werden und was für ihren Betrieb am besten passt. Während des Projekts werden sie durch Fachleute kostenlos beraten und begleitet. Zudem werden an Netzwerktreffen fachliche Inputs vermittelt und der Austausch mit Berufskollegen gefördert.
Die Betriebe müssen sich im Parkgebiet Jurapark Aargau befinden. Der Betrieb liegt im Parkgebiet. Es wird eine Standortanalyse mittels «Smart» oder «Mein Hof-Kompass» durchgeführt. Und die Betriebe müssen mindestens drei Massnahmen umsetzen.
Kleine finanzielle Unterstützung
Dazu gehören unter anderem die Direktsaat, Zwischenfrüchte, die Einarbeitung von Kompost und Biostimulanzien sowie das Anlegen von Hecken und Kleinstrukturen. Bei der Umsetzung gibt es eine finanzielle Unterstützung in kleinem Rahmen, teilen die Projektverantwortlichen mit.
Nach Projektende 2028 ist die Gründung eines Arbeitskreises geplant, um das Netzwerk auch längerfristig aufrecht zu erhalten und den Fachaustausch praxisnah weiterzuführen, heisst es. Zudem sollen die Erkenntnisse in praxisnahe Tipps für weitere interessierte Landwirtschaftsbetriebe fliessen. Das Pilotprojekt wird vom Jurapark Aargau, WWF und Swica koordiniert und durchgeführt.
Weitere Informationen für interessierte Landwirtinnen und Landwirte gibt es bei Anna Hoyer.
Mail: [email protected]
Telefon: 062 869 10 85