
Am 5. Januar 2026 hatte sich ein grosses Felspaket aus der Wandflue gelöst und war in Richtung Bettlachberg abgestürzt.
zvg
Bei guten Wetterbedingungen wurden die Felsreinigungs- und Feldarbeiten unterhalb der Wandflue durchgeführt, teilt der Kanton Solothurn mit.
Dabei konnten keine grösseren instabilen Felspakete festgestellt werden. Kleinere Instabilitäten an der Abbruchkante wurden gezielt entfernt.
Ergänzend dokumentierten Fachleute die Situation mittels Drohnenaufnahmen sowie Arbeiten am Seil. Auch das Ereignis vom Januar wurde vor Ort detailliert kartiert.
Keine erhöhte Gefährdung mehr
Die Auswertung zeigt, dass die aktuelle Gefahrensituation wieder dem Zustand vor dem Felssturz entspricht. Damit besteht keine erhöhte Gefährdung mehr für den Wanderweg oder das Bergrestaurant. Die Gefahrenzone unterhalb der Wandflue wird daher aufgehoben.
Am 5. Januar 2026 hatte sich ein grosses Felspaket aus der Wandflue gelöst und war in Richtung Bettlachberg abgestürzt. In der Folge wurden Sofortmassnahmen ergriffen, darunter die Sperrung des Wanderwegs sowie eine provisorische Sicherung der Abbruchstelle auf dem Obergrenchenberg.
Ende Februar wurde zudem eine Vorstudie mit Gefahrenanalyse und Felsräumung in Auftrag gegeben.
Weitere Abklärungen folgen
Die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten erfolgt nach Ostern. Der Schlussbericht soll unter anderem Empfehlungen zur Besucherlenkung und -sicherung sowie zur Sicherheit von Infrastrukturen enthalten.
Provisorische Sicherung bleibt bestehenTrotz der Entwarnung bleibt die provisorische Sicherung an der Abbruchstelle vorerst bestehen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Felswände natürlichen Verwitterungsprozessen unterliegen und kleinere Steinschläge weiterhin möglich sind.