Wie weiter ohne Windpark Lindenberg?

Das Aus für den Windpark Lindenberg wirft Fragen zur Umsetzung der aargauischen Energiestrategie auf.

Hans-Peter Widmer |

Die Gemeindeversammlung Beinwil AG lehnte Ende Oktober die Schaffung einer Spezialzone für Windenergieanlagen auf dem Lindenberg ab. Damit brachte lokaler Widerstand das aktuell grösste aargauische Windkraftprojekt zum Scheitern.

Das tangiert die Energiestrategie, die auf den Ausbau von erneuerbarer Energie mit einem Mix aus Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft und Windenergie ausgerichtet ist. Der Regierungsrat wird nun aus dem Kantonsparlament gefragt, welche Massnahmen geplant seien, um die entfallene Stromproduktion von 25 Gigawattstunden auf dem Lindenberg zu kompensieren, ob es im Aargau konkrete alternative Windenergiestandorte gebe und ob der Plan zur Umsetzung der Energiestrategie angepasst werden müsse. 

Kommentare (1)

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  • Heiri Müller | 04.01.2026
    In Deutschland hat letzte Woche eine WKA gebrannt, das Maschinenhaus auf 100m Nabenhöhe ist gefüllt mit hunderten Liter Öl, die Feuerwehr konnte nichts machen da diese dafür nicht ausgerüstet sind. Folge erhebliche Verschmutzung von Boden und Grundwasser, die Region Lindenberg speist diverse Gemeinden mit sauberem Trinkwasser, ich hoffe es leuchtet jedem ein - sowas wollen wir hier nicht haben, es gibt Gute Alternativen: Biogas, Holzheizkraftwerke und Wasserkraft - wir brauchen keine Windmühlen in diesem kleinen Land
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