
Die Bevölkerung von Beinwil befürchtete lärm- und landschaftsschützerische Nachteile von der Windparkanlage Lindenberg. (Bildanimation ZVG)
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Die Gemeindeversammlung Beinwil AG lehnte Ende Oktober die Schaffung einer Spezialzone für Windenergieanlagen auf dem Lindenberg ab. Damit brachte lokaler Widerstand das aktuell grösste aargauische Windkraftprojekt zum Scheitern.
Das tangiert die Energiestrategie, die auf den Ausbau von erneuerbarer Energie mit einem Mix aus Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft und Windenergie ausgerichtet ist. Der Regierungsrat wird nun aus dem Kantonsparlament gefragt, welche Massnahmen geplant seien, um die entfallene Stromproduktion von 25 Gigawattstunden auf dem Lindenberg zu kompensieren, ob es im Aargau konkrete alternative Windenergiestandorte gebe und ob der Plan zur Umsetzung der Energiestrategie angepasst werden müsse.
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