
Am Wohnhaus sowie am angebauten Stall entstand ein Sachschaden von über einer Million Franken.
Kantonspolizei Zürich
Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, ging kurz nach 18.30 Uhr am Freitagabend bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über einen Brand im Gestüt Niederfeld ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten sich alle anwesenden Personen bereits selbstständig ins Freie begeben.
Trotzdem wurden zwei Personen schwer verletzt: Ein 73-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau. Beide wurden von der Rega mit Rettungshelikoptern in Spitäler geflogen. Acht weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei von ihnen mussten zur weiteren Abklärung ins Spital gebracht werden, während sechs Betroffene vor Ort ambulant versorgt werden konnten.
Tiere kamen keine zu Schaden
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Dennoch entstand am Wohnhaus sowie am angebauten Stall ein Sachschaden von über einer Million Franken. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner fanden vorübergehend bei Verwandten und Bekannten Unterkunft.
Die Brandursache ist noch unklar und wird derzeit von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.
Grosseinsatz ausgelöst
Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei die Feuerwehren von Hombrechtikon, Stäfa und Männedorf-Uetikon, die Stützpunktfeuerwehr Meilen sowie Schutz & Rettung Zürich mit einem Drohnenfahrzeug.
Ebenfalls beteiligt waren zwei Rettungshelikopter der Rega, mehrere Rettungswagen des Spitals Männedorf und von Regio 144, vier Notfallärzte, ein Care-Team der Kantonspolizei, die zuständige Staatsanwältin, Vertreter der Gemeinde Hombrechtikon und des Statthalteramts sowie ein Inspektor der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich.