Das Schadensausmass könne noch nicht beziffert werden, teilte die Kantonspolizei am Mittwochabend mit. Die Explosion hinterliess einen Krater mit mehreren Metern Durchmesser. Die Druckwelle führte zu grösseren Schäden bei mehreren Gebäuden und Unterständen.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 13 Uhr auf dem Gelände der Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch, die im Weiler Luckhausen liegt. Zur Explosion kam es bei der ordentlichen Entsorgung von mehreren Hundert Kilogramm Sprengmitteln, wie die Kantonspolizei Zürich am Mittwochnachmittag mitteilte. Das Gelände dient der Erprobung von Sprengtechnik und der Durchführung von Brandschutzübungen.
Bei den Verletzten handelte es sich um zwei Mitarbeiter der betroffenen Firma. Sie wurden vor Ort medizinisch betreut. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, wie ein Sprecher der Kantonspolizei am Nachmittag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Im Einsatz standen auch das Forensische Institut Zürich, weitere Polizeien, ein Baustatiker, das örtliche Elektrizitätswerk und weitere Dienste. Die Kantonspolizei Zürich untersucht die genaue Unfallursache in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.
Durch den Knall barsten Fensterscheiben, und eine Rauchsäle stieg auf, wie auf ersten Bildern zu sehen war. Auch der Erdbebendienst registrierte den Knall. Dieser war bis in den Norden der Stadt Zürich zu hören gewesen, wie Anwohner Keystone-SDA sagten.
Aufruf: Schäden, die im Zusammenhang mit der Explosion entstanden sind, können der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, gemeldet werden.
