
(Symbolbild)
Markus Zoss
Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, wollte der Landwirt Gülle auf eine Wiese an der Goldküste ausbringen. Mit einem 5000 Liter fassenden Gülleanhänger fuhr er auf sein Grundstück.
Als er den Verschluss des Drucktanks öffnete, liefen rund 400 Liter Gülle von der Wiese in einen Meteorschacht und von dort in einen Bach. Der 39-Jährige informierte umgehend die Feuerwehr. Doch die Verschmutzung des Gewässers war nicht mehr zu verhindern.
Gemäss dem «Tages-Anzeiger» erhielt der Landwirt von der Staatsanwaltschaft See/Oberland Post. Er wurde per Strafbefehl wegen fahrlässiger Gewässerverschmutzung verurteilt. Der Förderschlauch war nicht richtig an den Drucktank angeschlossen. Als erfahrener Landwirt hätte er wissen müssen, dass er den Anschluss kontrollieren müsse, so die Staatsanwaltschaft.
Der Landwirt erhält eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 100 Franken. Zudem wurden ihm eine Busse von 800 Franken und die Verfahrenskosten von 1900 Franken aufgebrummt.