Mutterkuh-Erlebnisweg nun im Zürcher Tösstal

Der Lehrpfad «Lea und Ben bei den Mutterkühen» wechselt alle zwei Jahre seinen Standort. Ab dem 1. März ist er erstmals im Zürcher Tösstal zu finden. Bis Ende Oktober 2027 können Gross und Klein dort alles über Mutterkühe lernen.

pd/ome |

Für Mutterkuh Schweiz und ihre Mitglieder ist es eine Herzensangelegenheit, den Besucherinnen und Besuchern mehr über die Mutterkuhhaltung und die nachhaltige Fleischproduktion zu vermitteln, schreibt Mutterkuh Schweiz in einer Mitteilung. Auch aktuelle, landwirtschaftliche Themen und das entsprechende Hintergrundwissen sollen dabei nicht zu kurz kommen.

Mit dem Erlebnisweg «Lea und Ben bei den Mutterkühen» will Mutterkuh Schweiz dazu anregen, dieses Wissen zu vertiefen. Der ab dem 1. März begehbare Lernpfad in Freienstein-Teufen ZH bietet Familien an elf Posten die Möglichkeit, tief in den bäuerlichen Alltag einzutauchen. Gemeinsam mit den Zeichenfiguren Lea und Ben entdecken Gross und Klein die Besonderheiten der Mutterkuhhaltung.

Spiel, Spass und Wissen

Der Lehrpfad zeigt, wie sich Tierwohl und Qualität auch bei einem knappen Haushaltsbudget durch klugen Fleischkauf vereinbaren lassen. Für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Tier werden zudem die drei wichtigsten Weideregeln vermittelt. Erstens sollte man Tiere grossräumig umgehen, zweitens sollte man niemals ein Kälbchen streicheln und drittens sollte man den Hund an der kurzen Leine führen.

Bei spielerischen Aufgaben wie dem «Kuh-Kalb-Stier-Polo» wird nicht nur Spass vermittelt, sondern auch Wissen über die natürliche Fütterung der Tiere. Der Abfallzielwurf zeigt, dass praktizierter Umweltschutz direkt auf der Weide beginnt. Die Besucher lernen dabei, wie achtlos weggeworfener Müll zur Lebensgefahr für Nutztiere werden kann. Am Ende des Erlebniswegs können die Kinder ein Büchlein von Lea und Ben mit nach Hause nehmen, versprechen die Veranstalter.

Willkommen im Land der Mutterkühe

Der Erlebnisweg in Freienstein-Teufen ZH startet beim Parkplatz und der Bushaltestelle  «Wohnschule Freienstein». Von dort führt der Rundweg erst zum Biobetrieb Lindenhof mit seinen Rätisch-Grauvieh-Mutterkühen und anschliessend rund um den Erlebnisbauernhof Puurehof im Rüedi mit seiner bunt gemischten Mutterkuhherde.

Die Kinder können verschiedene Trettraktoren ausprobieren und neben den Mutterkühen auch die beiden Esel «Sämy» und «Maxim» sowie die Mutterschweine mit ihren Ferkeln und einen Eber bestaunen. Den Aufenthalt verlängern lässt sich in einem renovierten Zirkus- und Baustellenwagen, im Gästezimmer oder beim «Schlafen im Stroh».

-> Hier finden Sie alle Informationen zu den drei Lernpfaden in Luzern, im Jura und ab dem 1. März neu auch in Zürich.

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