
Das Schweizer Kreuz ist vom Flugzeug aus deutlich zu sehen.
zvg
Das Versprühen von Schattierungsfarbe über Gewächshäusern ist für Stefanie Seiler und Lukas Eckert mittlerweile alltäglich. Doch an diesem Tag Ende Juli füllten sie im zürcherischen Buchs nicht wie sonst üblich weisse, sondern rote Farbe in den Tank der Drohne. Rund 300 Liter Markierungsfarbe waren nötig, um dort auf dem Gewächshausdach ein Schweizer Kreuz mit der Fläche von etwas mehr als einer Hektare aufzuspritzen.

Betriebsleiter Fritz Meier hatte die Idee mit dem Schweizer Kreuz.
David Eppenberger
Drohnenpilotin Stefanie Seiler benötigte rund zwei Stunden, um die Flugbahnen entsprechend zu programmieren. Den Auftrag für das spezielle Projekt erteilte Gemüsegärtner Fritz Meier von der Gebrüder Meier AG rechtzeitig vor dem Nationalfeiertag. Er sei eben ein Patriot, sagt er schmunzelnd. Und es sei doch toll, wenn die Passagiere beim Blick durch das Flugzeugfenster vom überdimensionalen Schweizer Kreuz überrascht würden, findet er.
Die Flagge am Säntis gilt übrigens als grösstes Schweizer Kreuz der Welt, misst aber «nur» 80 × 80 Meter. Diese Dimensionen übertrifft die gespritzte Version auf dem Gewächshaus des Gemüsebaubetriebs. Allerdings ist dieses nur von temporärer Natur und wird sich mit den hoffentlich bald einsetzenden nächsten Regengüssen wieder auflösen.