
Zur Bekämpfung von Glutnestern mussten die Brandschutzwand und das angrenzende Dach geöffnet werden.
Kapo SG
Am frühen Samstagnachmittag hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen mehrere Anrufe erhalten, dass eine Scheune brenne. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Futtermittellager der Scheune in Brand.
Wasserknappheit erschwert Löscharbeiten
Dank einer Brandschutzwand griff das Feuer nicht auf den Kuhstall über. Die zuständige Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und anschliessend löschen. Zur Bekämpfung von Glutnestern mussten die Brandschutzwand und das angrenzende Dach geöffnet werden.
«Während der Löscharbeiten zeigte sich die derzeit vorherrschende Wasserknappheit als herausfordernd, konnte jedoch mit dem Bezug von weiter entfernten Wasserreserven gelöst werden», schreibt die Kantonspolizei St. Gallen. Anwohner und Tiere wurden nicht verletzt.
Tiere bei Nachbarn untergebracht
Die wetterbedingt hohen Temperaturen beanspruchte alle Einsatzkräfte zusätzlich. Ein Feuerwehrmann wurde wegen einer Kreislaufschwäche im Spital medizinisch versorgt.
Kühe und Kälber konnten gerettet werden. Sie wurden zum Schutz vor der Sonne bei benachbarten Landwirtschaftsbetrieben untergebracht. Der Sachschaden wird auf mehr als hunderttausend Franken geschätzt. Die Brandursache wird derzeit noch abgeklärt. Die Ermittlungen sind im Gang.