
Bauerngarten von Anita Baumgartner in Stehrenberg.
Peter Moser-Kamm
Traditionelle Bauerngärten tragen zum Charme der hügelig-grünen Landschaft im Thurgau bei, schreibt der Verein Bodenseegärten in einer Mitteilung.
Bauerngärten sind in der Regel von einer niedrigen Hecke oder einem Zaun umgeben und verbinden den Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern mit Zierpflanzen wie Sommerblumen, Stauden und Sträuchern. 16 von ihnen haben sich im Thurgau zu einer Bauerngarten-Route verbunden. Einmal im Jahr findet der Tag der offenen Bauerngärten im Thurgau statt. Dieser findet heuer am Sonntag, 7. Juni, statt. Die Gärtem haben von 10 bis 16 Uhr ihre Tore geöffnet.
Ziel der Bauerngarten-Route Thurgau ist es, das ländliche Kulturgut in und um die Bauerngärten zu erhalten und die (Weiter-)Entwicklung der Bauerngärten im Thurgau aufzuzeigen. «Die Bauerngärten widerspiegeln die Geschichte einer Region», heisst es in der Mitteilung weiter.
Welche Kriterien muss ein Bauerngarten erfüllen, um dabei zu sein.
• liegt neben einem Bauernhaus
• besitzt Nutzpflanzen (Gemüse, Kräuter und/oder Beeren)
• beherbergt Zierpflanzen (Blumen, Stauden und/oder Sträucher)
• hat in der Regel eine Einfriedung (z.B. Hecke, Zaun etc.)
• ist oft mit einem „Verweilort“ ergänzt (z.B. Bank, Garten-Sitzplatz etc.)
• kann ergänzt sein, durch ein Angebot im Bereich Gastronomie, Hofladen oder Ähnliches mit Bezug zum Garten.