Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte den Bauern wegen mehrfacher Widerhandlung gegen die Tierseuchengesetzgebung. «Die vom Bund verordneten Schutzmassnahmen gegen Vogelgrippe sind einzuhalten», stellte der Richter bei der Urteilseröffnung klar.
Der Zusatzaufwand und die Ideologie seien kein Grund, die Massnahmen zu ignorieren. Schliesslich seien ganz in der Nähe seines Hofs Tiere an H5N1 erkrankt. Der Standort des Permakultur-Hofs lag in der Überwachungszone, in der strenge Schutzmassnahmen galten.
«Ich brauche die Hühner draussen»
Der Landwirt argumentierte, dass er seine 30 Hühner nicht in einer gedeckten Anlage halten könne, weil er Permakultur betreibe. Bei dieser Form der alternativen Landwirtschaft sind Hühner für die Schädlingsbekämpfung, Unkrautvernichtung und Bodenlockerung zuständig. «Ich brauche die Hühner deshalb draussen.»
Hätte er die Massnahmen eingehalten, wäre Permakultur in dieser Zeit nicht möglich gewesen. Der Bauer hätte eine Lockerungsmaschine für den Boden kaufen müssen, Insektizide sowie Hühnerfutter für die eingesperrten Tiere. All dies hätte den Grundsätzen der Permakultur widersprochen – und es hätte Geld gekostet.
Zweifel an der Existenz der Vogelgrippe
«Die Schutzmassnahmen gegen Vogelgrippe eignen sich nur für konventionelle Landwirtschaftsbetriebe», sagte er. Permakultur-Betriebe könnten diese gar nicht einhalten. Die Busse will der Bauer deshalb nicht zahlen. Es sei eine Grundsatzfrage, die nötigenfalls vom Bundesgericht geklärt werden müsse.
Der Verurteilte kritisierte aber nicht nur die Massnahmen, er äusserte auch Zweifel daran, dass es die Vogelgrippe überhaupt gibt. Er habe dazu recherchiert und es sei ihm bis heute nicht klar, von welchem Erregertyp man da rede. «Wenn es diese Krankheit wirklich gibt, werden die Vögel eine Immunität dagegen entwickeln.»
Hühner waren nicht registriert
Vor genau einem Jahr hatte der Bund Massnahmen gegen die Vogelgrippe verhängt. Bis im Frühling diesen Jahres mussten Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter Schutzmassnahmen einhalten, um einen Kontakt ihrer Tiere zu infizierten Wildvögeln zu verhindern.
Das Geflügel musste in einem überdachten und umzäunten Auslauf untergebracht werden. Alle Geflügelhalter – sowohl gewerbliche als auch private – müssen ihre Tiere zudem registrieren lassen, dies aber unabhängig von der Vogelgrippe-Gefahr. Auch dies hatte der Landwirt unterlassen. Den Brief des Veterinäramtes habe er nicht geöffnet, sagte er dazu. Der liege zuhause «bei den Sachen, die nicht so wichtig sind».
In der Schweiz gibt es aktuell rund 50 Höfe, die nach den Grundsätzen der Permakultur betrieben werden. Ziel ist, den Boden so schonend wie möglich zu bewirtschaften. Moderne Technologien werden dabei ebenso abgelehnt wie Pestizide und Kunstdünger.

Dennoch, Regeln sind halt Regeln - auch wenn das BLV sich bald wird umorientieren müssen.
Immer diese Panikmacherei Vogelgrippe Coronavirus Schweinepest Rinderwahn etc.
Frūhr gabs auch immer mal wieder tote Vögel entsorgt und gut ist.....keine 1000 Menschen sind gestorben....zudem haben wir ja eh ūberbevölkerung
Wilkommen bei den Aluhutträgern. Dieser beweist von weitem schon alles..
Die Existenz des Corona-Virus konnte bis heute nicht bewiesen werden!
Der Bauer hat gute Karten ich hoffe auch einen guten Anwalt
wenn unser rechtssystem noch funktionieren würde hätte der bauer gute karten... aber leider haben wir keinen rechtstaat mehr und die richter werden regierungskonform entscheiden
https://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Oberlandesgerichte&Art=en&sid=46bf3db2df690aba6e4874acafaf45b6&nr=20705&pos=0&anz=1