Axpo baut am Flumserberg keine Windräder

Axpo hat die Abklärungen für ein mögliches Windenergieprojekt am Flumserberg abgeschlossen. Der Energiekonzern verzichtet gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch auf eine Weiterverfolgung des Projekts.

awp/blu |

Über ein Jahr erhobene Windmessungen hätten gezeigt, dass das Potenzial am Standort für einen wirtschaftlich tragbaren Betrieb nicht ausreiche, erklärte Axpo dem Communiqué. Daher sehe sich die Axpo gezwungen, das Projekt zu beenden.

Axpo realisier Windenergieprojekte nur dort, wo zentrale Voraussetzungen erfüllt sind: wirtschaftliche Tragfähigkeit, Umweltverträglichkeit und eine sinnvolle Einbettung in die Region. «Am Flumserberg ist leider eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt – und deshalb stoppen wir. Das ist der Anspruch von Axpo: systematisch prüfen, ehrlich bewerten, Verantwortung übernehmen. Dieser Entscheid ist unbequem, aber er zeigt, dass wir zu unseren Prinzipien stehen», sagt Cédric Aubert, Leiter Windportfolio Schweiz bei Axpo.

Trotz des Projektabbruchs am Flumserberg bleibe Windenergie ein zentraler Pfeiler der Schweizer Energiezukunft – insbesondere für die Winterstromversorgung, hält das Unternehmen fest. Man richte nun den Fokus nun auf alternative Standorte, darunter Wil SG (Boxloo), Waldkirch/Andwil SG (Tannenberg) und Dreibündenstein GR. In Wil werde etwa in den kommenden Wochen ein Windmessmast installiert.

Kommentare (3)

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  • Gesunder Menschenverstand | 19.02.2026
    Wir brauchen keine PFAS- SCHLEUDERN!
    Nachher wird die PFAS- Belastung der Böden den Bauern in die Schuhe geschoben!
  • Jonny Longo | 19.02.2026
    Endlich eine Ehrliche Entscheidung. Die Schweiz, Baden-Württemberg sind Schwachwind Gegenden. Genau so das Luzerner Land. Wenn man hier Windanlagen baut, ist alles Geld für die Katz und verlocht. Dass da das Luzerner Parlament und Regierung noch mit Willkür Durchsetzung arbeiten möchte ist nur dumm und arrogant. Ich habe mich schon wochenland mit Windenergie auseinander gesetzt. Die linke, grüne Energiewende ist mit Wind gescheitert. PV wär da am richtigen Ort einiges besser. Wie man aber mit den PV Investoren umgeht, ist neben den Schuhen. Diese Machenschaften sollte man wenigsten für Windkraft im Hinterkopf haben. Aus Fehler sollte man lernen.
  • Jonny Longo | 19.02.2026
    Endlich eine Ehrliche Entscheidung. Die Schweiz, Baden-Württemberg sind Schwachwind Gegenden. Genau so das Luzerner Land. Wenn man hier Windanlagen baut, ist alles Geld für die Katz und verlocht. Dass da das Luzerner Parlament und Regierung noch mit Willkür Durchsetzung arbeiten möchte ist nur dumm und arrogant. Ich habe mich schon wochenland mit Windenergie auseinander gesetzt. Die linke, grüne Energiewende ist mit Wind gescheitert. PV wär da am richtigen Ort einiges besser. Wie man aber mit den PV Investoren umgeht, ist neben den Schuhen. Diese Machenschaften sollte man wenigsten für Windkraft im Hinterkopf haben. Aus Fehler sollte man lernen.
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