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Aufgrund der vorgefundenen Situation habe laut Auskunft von Rolf Hug, Leiter Gutsbetriebe Plantahof, rasch der Verdacht bestanden, dass es sich um eine Bienenvergiftung infolge eines Insektizideinsatzes gehandelt haben könnte. Eine Abklärung des Vorfalls sei umgehend eingeleitet worden.
Im Anschluss wurden bei Laboruntersuchungen von betroffenen Bienen erhöhte Rückstände des Wirkstoffs Spinosad nachgewiesen und dieser Befund als Ursache des Bienensterbens bestätigt. In der Folge wurden laut Hug auf den umliegenden Landwirtschaftsbetrieben amtliche Probenahmen angeordnet und die Blattproben in einem Labor auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.
«Ziel dieser Analysen ist es, die Herkunft des Wirkstoffs und den genauen Hergang des Vorfalls zu eruieren», schreibt Hug auf Anfrage. Sobald deren Resultate vorhanden seien, würden weitere Massnahmen bestimmt werden, um einen solchen Fall in Zukunft zu verhindern.