
Mit der Bestandesregulation sollen die Wälder geschützt werden.
Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
«Mit einem Gesamtergebnis von 4630 Hirschen und 2776 Rehen wurde der kantonale Abschussplan beim Hirsch um über 95 Prozent und beim Reh vollständig erfüllt», sagt Lukas Walser, Abteilungsleiter Wild & Jagd beim Amt für Jagd und Fischerei. Mit 2165 weiblichen Tieren sei der Plan beim Hirsch mit gut 82 Prozent erfüllt worden (Vorjahr 80,4 %).
Insgesamt wurden wurden 34 Prozent aus dem kantonalen Frühlingsbestand der Hirsche (13’585 Hirsche) erlegt. Das ist gemäss Kanton ein sehr hoher Wert und vergleichbar mit den Vorjahren. «Ob die angestrebten Bestandsentwicklungen mit der Jagd 2025 auf regionaler Ebene weiterverfolgt werden konnten, werden die Bestandserhebungen im kommenden Frühling aufzeigen», sagt Lukas Walser.
Seit 2020 ging der kantonale Hirschbestand um über 2700 Hirsche oder 17 Prozent zurück. Der tiefere Bestand, der mehrjährig hohe Jagddruck und die zunehmende Präsenz der Grossraubtiere führen dazu, dass die Bejagung vielerorts schwieriger wird. Doch die Jagd bleibt weiterhin unverzichtbar. «Damit sich die Verjüngungssituation im Wald nachhaltig verbessert, ist es wichtig, dass neben der Jägerschaft alle Anspruchsgruppen einen Beitrag zur Umsetzung der Strategie der Regierung ‘Lebensraum Wald-Wild 2021’ leisten», sagt Lukas Walser.