Graubünden: Wölfe töteten 217 Nutztiere

Im vergangenen Jahr haben Wölfe im Kanton Graubünden 217 Nutztiere getötet, 32 wurden verletzt. Das geht aus dem Quartalsbericht Grossraubtiere des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei hervor.

sda/blu |

Bei den getöteten und verletzten Nutztieren handelte es sich fast ausschliesslich um Schafe. Die Wölfe rissen zudem zwei Kälber im Alter von unter 14 Tagen. Drei Tiere waren älter als 14 Tage. Zum Vergleich: 2024 haben die Wölfe insgesamt 213 Nutztiere getötet, 21 wurden verletzt.

Per Ende 2025 sind zwölf Wolfsrudel im Kanton Graubünden bestätigt. Ein weiteres, das Calanda-2-Rudel, lebt grenzüberschreitend auch im Kanton St. Gallen. Im vergangenen Jahr haben die Wildhüter insgesamt 51 Welpen (2024: 70) gezählt. 2025 wurden insgesamt 34 Wölfe (2024: 47) erlegt. Vier Tiere starben bei Verkehrsunfällen, bei drei Wölfen ist die Todesursache unbekannt, ein Tier wurde gewildert.

Zeitweise streiften zwei Bären durch den Kanton. Bestätigte Nachweise ergaben sich in den Gemeindegebieten von Zernez, S-chanf und Zuoz. Gemäss früheren Berichten stammen die Bären aus der Population im italienischen Trentino.

Bei den Luchsen schätzt das Amt für Jagd und Fischerei einen Bestand von 17 selbstständigen Tieren auf dem Kantonsgebiet. In Disentis/Mustér tappte ausserdem ein Goldschakal in eine Fotofalle. In Scuol und Valsot wurden dem Amt vier nicht überprüfbare Sichtungen eines Goldschakals gemeldet.

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Blauzunge: Impft Ihr Eure Tiere?

47.8 % Ja
42.3 % Nein
9.8 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 914

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?