Die Bäume wurden gefällt zwischen Ende März und Anfang April, wie die Bündner Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte. Die drei Jugendlichen hätten innerhalb zweier Tage mit Motorsäge und Axt 21 Bäume, darunter Fichten, Föhren, Buchen und Tannen gefällt. Die gefällten Bäume waren Teil eines Waldentwicklungsplans zur Förderung der Biodiversität und Lebensraum für das Auerwild.
Die Jugendlichen hätten keinen Verwendungszweck für das Holz gehabt und es einfach liegen lassen. Ausserdem seien die Bäume völlig unprofessionell gefällt worden, so die Sprecherin weiter.
Die Drei sind Geständig. Die Polizei kam ihnen auf die Spur, weil die Jugendlichen bei ihren Taten beobachtet wurden, so die Sprecherin auf Anfrage weiter. «Der Beobachtende hat dabei alles richtig gemacht und sich die wichtigen Sachen gemerkt. So konnte die Polizei die Drei ausfindig machen.» Sie müssen sich nun vor der Jugend- bzw. Staatsanwaltschaft verantworten.
