
Die Liegenschaft soll in mehreren Etappen saniert werden.
zvg
Die Regierung unterstützt die Stiftung Interkantonale Försterschule Maienfeld (Stiftung IFM) in ihrer Absicht, die Planung der Gesamtsanierung an den Liegenschaften Bildungszentrum Wald Maienfeld (BZWM) voranzutreiben und dringliche Sanierungsarbeiten vorzunehmen.
Die Regierung sicherte der Stiftung IFM für die Jahre 2026 bis 2032 einen Investitionsbeitrag von jährlich rund 218`900 Franken zu, gesamthaft maximal rund 1,53 Millionen Franken.
Die IFM ist für die Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung der Gebäude des BZWM zuständig. Ebenfalls finden Im Auftrag der IFM im BZWM verschiedene Lehrgänge im Bereich Forstwirtschaft statt. Das BZWM stelle sicher, dass die forstliche Bildung den Anforderungen und Weiterentwicklungen in der Forstbranche gerecht werde und dass den Stiftungskantonen und dem Fürstentum Liechtenstein ein Kompetenzzentrum für die Aus-, Fort- und Weiterbildung ihres Forstpersonals zur Verfügung stehe, schreibt der Kanton Graubünden auf seiner Website.
Hohe Investitionen
Die Stiftung IFM hat in den 1970-er Jahren in Maienfeld die Försterschule erbaut. Diese Bauten weisen mittlerweile erheblichen Erneuerungsbedarf auf. Auf Basis einer umfassenden Gebäudediagnose hat das Hochbauamt Graubünden eine langfristige Sanierungsplanung erarbeitet, mit Investitionen von insgesamt rund 6,8 Millionen Franken bis 2040.
In einer ersten Etappe von 2026 bis 2032 werden die dringendsten Arbeiten wie Kanalisation, Dächer, Haustechnik und Nasszellen umgesetzt. Weitere Erneuerungen folgen ab 2033, um die Gebäude nachhaltig zu erhalten.
13 Kantone
1967 startete die erste, interkantonal getragene Försterklasse ihren Unterricht. Die 13 Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Graubünden, Thurgau und Tessin sowie das Fürstentum Liechtenstein gründeten zusammen die «Stiftung Interkantonale Försterschule Maienfeld IFM».
2008 schloss die erste Frau ihren Lehrgang als diplomierte Försterin ab. 2009 wurde die Försterschule in die ibW Höhere Fachschule Südostschweiz integriert