
Die stellvertretende Regierungschefin Sabine Monauni (3.v.r.) mit den teilnehmenden des Workshops für eine «Klimawirksame Landwirtschaft».
IKR/Tatjana Schnalzger
Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit der Praxis Lösungen zu entwickeln, die den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft stärken und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit der Betriebe sichern.
Betriebe geschult
Damit leistet die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaziel Liechtensteins, bis 2050 klimaneutral zu sein, wie die Regierung des Fürstentums Liechtenstein mitteilt. Ein Workshop brachte die Teilnehmenden auf den neusten Stand.
Die zentrale Frage lautet: Welche Massnahmen sind klimawirksam und zugleich wirtschaftlich tragfähig? Die Betriebe werden dabei durch gezielte Schulungen und fachliche Beratung unterstützt. «Ein respekt- und verantwortungsvoller Umgang mit unserem Boden, unseren Pflanzen, unseren Tieren und unserer Umwelt ist uns wichtig. Deshalb engagieren wir uns im Projekt», sagen Anita und Helmuth Gstöhl, die am Projekt «Klimawirksame Landwirtschaft» teilnehmen.
«Wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele»
Grundlage des Pilotprojekts bildet der Agrarpolitische Bericht 2022. In diesem werden die strategischen Ziele und konkreten Massnahmen für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft festgelegt. Die Erkenntnisse aus der Pilotphase werden in engem Austausch mit den beteiligten Akteuren laufend und sorgfältig ausgewertet. Sie dienen als Basis für die Ausgestaltung des Projekts über die Pilotphase hinaus.
Die stellvertretende Regierungschefin Sabine Monauni betont, dass das Pilotprojekt zeige, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Perspektiven kein Widerspruch sind, wenn gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickelt werden. «Ich danke den teilnehmenden Betrieben herzlich für ihre Bereitschaft, diesen Weg mitzugehen. Sie übernehmen Verantwortung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele», so Monauni.