Martinsloch: Ein Spektakel lässt immer wieder Staunen

Bei schönstem Wetter hat die Sonne am Freitagmorgen ihre Strahlen durch das Martinsloch geschickt in Elm GL. Fotograf Gian Ehrenzeller war für die Nachrichtenagentur Keystone-SDA dabei.

sda |

Es ist jedes Jahr wieder ein Spektakel. Genau genommen sind es sogar zwei: Jeweils Mitte März und Ende September fallen die Strahlen der Sonne kurz vor Sonnenaufgang durch das Martinsloch – ein 22 Meter hohes und 19 Meter breites Felsenfenster – direkt auf den Kirchturm von Elm.

Das Martinsloch liegt im Gebiet des Unesco Welterbe Sardona und ist durch die Glarner Hauptüberschiebung entstanden. Wer das Phänomen beobachten will, muss zur Stelle sein und Wetterglück haben: Nur gerade etwa zweieinhalb Minuten dauert es, bevor die Sonne wieder verschwindet und zehn Minuten später endgültig aufgeht. Bei dunstigem Wetter soll sich sogar ein kilometerlanger Lichtkegel erkennen lassen.

Der Grund, wieso das Martinsloch so heisst, ist im Reich der Sagen und Mythen zu suchen. Der heilige Martin soll einen riesigen, mit eiserner Spitze versehenen Stab nach einem Riesen geschleudert, aber sein Ziel verfehlt haben. So durchbohrte die Spitze den Berg unterhalb des Grats.

Dass jedes Jahr viele Publikum nach Elm zieht, um das Schauspiel mitzuverfolgen, versteht sich von selbst. Auch unser Fotograf war am Freitag vor Ort und hielt das Spiel von Sonne und Berg in Bildern fest.

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