AOP-Raclette lässt im Wallis die Kassen klingeln

Raclette du Valais AOP ist nicht nur kulinarisches Aushängeschild, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftszweig für den Kanton Wallis. Das belegt eine Studie der Berner Fachhochschule zur sozioökonomische Bedeutung des Raclette du Valais AOP.

sda |

Die direkte Wertschöpfung des Raclette-Käses mit der geschützten Ursprungsbezeichnung belief sich im Jahr 2023 auf 52 Millionen Franken, wie es in der am Donnerstag vorgestellten Studie heisst. Darin enthalten sind die Milch- und Käseproduktion sowie der Handel.

Im Untersuchungsjahr gingen dabei 44 Prozent der Wertschöpfung an die Milchproduzenten, 39 Prozent an Käsereien und 17 Prozent an Handel und Verkauf. 339 Milchproduzenten, 25 Käsereien, 3 Hofverarbeiter und 53 Alpkäsereien verarbeiteten 2023 rund 18,8 Millionen Kilogramm Milch zu 2029 Tonnen Raclette du Valais AOP.

->  «Ich bedaure, dass wir Raclette nicht fürs Wallis schützen konnten»

«Die Wertschöpfung ist beachtlich»

Die Produktion generierte laut Studie 570 Vollzeitstellen mit einer Lohnsumme von 28 Millionen Franken. Daraus schliesst sie, dass die Wertschöpfung «beachtlich» und der wirtschaftliche Beitrag «gross» sei.

Die Studie wurde von der Branchenorganisation Raclette du Valais AOP in Auftrag gegeben. Sie wurde von der Berner Fachhochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL) mit Unterstützung des Walliser Landwirtschaftsamtes durchgeführt.

-> Zur Medienmitteilung Raclette du Valais AOP: Wert für die Region

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