Erdbeben erschüttert Zermatt 

Nahe der Walliser Gemeinde Zermatt hat am späten Dienstagabend die Erde gebebt. Das Erdbeben dürfte weiträumig verspürt worden sein, hiess es auf der Website des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich (SED). Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Der SED registrierte das Erdbeben mit einer Stärke von 3,6 auf der Richterskala um 21.21 Uhr circa acht Kilometer südlich von Zermatt. Das Erdbeben ereignete sich laut dem SED in einer Tiefe von 1,6 Kilometern. Auch aus dem 14 Kilometer vom Epizentrum entfernten Täsch VS oder dem rund 23 Kilometer entfernten Saas Fee VS gab es Meldungen, dass das Beben verspürt worden sei.

Der Erdbebendienst registriert in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1000 bis 1500 Beben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Erdstösse mit Magnituden ab etwa 2,5.

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